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DiTaBo regional Wildblumenwiese

Wildblumen · regional angepasst · 100 m²

DiTaBo® Regional Wildblumenwiese: heimische Wildblumen für 100 m²

DiTaBo® Regional Wildblumenwiese: Die mehrjährige Wildblumenmischung ist für naturnahe Blühflächen in privaten Gärten, Grünanlagen und vergleichbaren Flächen konzipiert. Sie ist in den vier regionalen Varianten Nord, West, Ost und Süd sowie als 100 % Blumen oder 50 % Blumen / 50 % Gräser erhältlich. Eine Packung ist für etwa 100 m² ausgelegt. Die enthaltene Ansaathilfe erleichtert die gleichmäßige Verteilung der feinen Wildblumensamen. Für eine erfolgreiche Etablierung sind ein möglichst unkrautfreies Saatbett, Bodenschluss und gleichmäßige Feuchtigkeit während der Keimphase entscheidend.
Für ca. 100 m²Die Packungsgröße und Ansaathilfe sind für eine gleichmäßige Verteilung auf etwa 100 m² ausgelegt.
4 RegionenNord, West, Ost oder Süd – passend zum Bundesland der Ansaatfläche auswählen.
2 Mischungsvarianten100 % Blumen oder 50 % Blumen / 50 % Gräser für unterschiedliche Flächenbilder und Pflegeziele.
Über 20 WildblumenartenArtenreiche Zusammenstellung mit ein- und mehrjährigen heimischen Wildpflanzen.
Mit AnsaathilfeErleichtert die gleichmäßige Verteilung der feinen Saat auf der vorgesehenen Fläche.
Regional erzeugtWildpflanzensaatgut nach regionalen Saatgut-Richtlinien; für Projekte mit konkretem Ursprungsgebiet bitte zertifiziertes Regiosaatgut auswählen.

Warum eine regionale Wildblumenwiese?

  • Mehr Blütenvielfalt: unterschiedliche Arten und Blühzeitpunkte sorgen über die Vegetationsperiode für wechselnde Blühaspekte.
  • Lebensraum und Nahrung: Blüten, Samenstände und Pflanzenstrukturen können Bienen, Hummeln, Schmetterlingen, Käfern und Vögeln Nahrung und Rückzugsräume bieten.
  • Mehrjähriges Konzept: die Wiese entwickelt sich über mehrere Vegetationsperioden und muss nicht jährlich neu eingesät werden.
  • Regional abgestimmt: vier Produktvarianten erleichtern die Auswahl passend zum Standort in Deutschland.
  • Pflegearm nach Etablierung: eine Wildblumenwiese benötigt deutlich weniger Schnitttermine als klassischer Gebrauchsrasen.

Eine Wildblumenwiese ist kein bunt gefärbter Rasen, sondern ein eigenes Pflanzensystem. Genau darin liegt ihr ökologischer Wert: Verschiedene Wildblumenarten entwickeln sich zu unterschiedlichen Zeiten, bilden Blüten, Samenstände und Überwinterungsstrukturen und schaffen dadurch über längere Zeiträume ein abwechslungsreiches Angebot für Tiere. Die DiTaBo® Regional Wildblumenwiese kombiniert diesen naturnahen Ansatz mit einer einfachen Auswahl nach vier Regionen Deutschlands.

Die Mischung ist besonders für Gartenbesitzer, Kommunen, Wohnanlagen und Landschaftsprojekte interessant, bei denen eine artenreiche, mehrjährige Blühfläche entstehen soll. Anders als bei kurzlebigen einjährigen Blumenmischungen ist die volle Wirkung nicht ausschließlich auf das erste Jahr ausgelegt: Mehrjährige Wildpflanzen bauen ihren Bestand schrittweise auf und können sich in den Folgejahren zunehmend etablieren.

Wildblumenwiese statt Zierrasen: Eine Wildblumenfläche darf sich sichtbar verändern. Unterschiedliche Wuchshöhen, jahreszeitliche Veränderungen und ein zunächst lückiger Bestand gehören zur natürlichen Entwicklung und sind kein Qualitätsmangel.

Welche Region ist die richtige: Nord, West, Ost oder Süd?

Wählen Sie die Region immer nach dem Standort der Ansaatfläche – nicht nach Lieferadresse oder Unternehmenssitz. Die vier Varianten dienen einer einfachen regionalen Zuordnung innerhalb Deutschlands.

NordBremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein
WestHessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland
OstBerlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
SüdBaden-Württemberg, Bayern
Wichtig: Vier Produktregionen sind nicht dasselbe wie die 22 Ursprungsgebiete des Regiosaatguts. Für private Gärten und viele innerörtliche Blühflächen ist die Auswahl Nord / West / Ost / Süd besonders unkompliziert. Wird für eine Ausschreibung, Kompensationsmaßnahme oder eine Fläche in der freien Natur ausdrücklich gebietseigenes Regiosaatgut aus einem bestimmten Ursprungsgebiet gefordert, wählen Sie bitte die entsprechende Mischung aus unserem Regiosaatgut-Sortiment.

100 % Blumen oder 50 % Blumen / 50 % Gräser?

Beide Varianten sind für eine naturnahe Begrünung gedacht, erzeugen aber ein unterschiedliches Flächenbild. Entscheidend ist, ob möglichst viel Blütencharakter oder eher der klassische Charakter einer Blumenwiese mit Gräseranteil gewünscht wird.

Maximaler Blütencharakter

100 % Blumen

  • 100 % Blumen innerhalb der Reinsaat
  • 10 % Saatgut / 90 % Ansaathilfe
  • besonders hoher Fokus auf Blühpflanzen
  • Wuchshöhe je nach Bestand und Standort etwa 60–140 cm
  • nach erfolgreicher Etablierung sehr geringer Pflegeaufwand möglich

Ideal, wenn eine deutlich blütenbetonte Fläche für Garten, Insektenbeobachtung und naturnahe Gestaltung im Vordergrund steht.

Klassischer Wiesencharakter

50 % Blumen / 50 % Gräser

  • 50 % Blumen und 50 % Gräser innerhalb der Reinsaat
  • 15 % Saatgut / 85 % Ansaathilfe
  • dichterer, wiesenartiger Gesamteindruck
  • Wuchshöhe typischerweise etwa 80–100 cm vor dem Schnitt
  • je nach Nutzung und Wachstum meist zwei bis drei Mahdtermine möglich

Passend, wenn neben dem Blütenangebot auch eine dauerhafte, klassische Wiesenstruktur mit Gräsern gewünscht wird.

Warum enthält die Packung so viel Ansaathilfe? Wildblumensamen sind sehr leicht und werden nur in kleinen Mengen pro Quadratmeter benötigt. Die Ansaathilfe vergrößert das auszubringende Volumen, sodass sich die Mischung wesentlich gleichmäßiger auf 100 m² verteilen lässt. Vor und während der Aussaat die Mischung immer wieder gut durchmischen, weil sich Saatgut und Ansaathilfe beim Transport entmischen können.

Wildblumenwiese richtig aussäen: Zeitpunkt, Boden und Bewässerung

März bis Mitte MaiSehr gutes Zeitfenster, sobald der Boden bearbeitbar ist und keine ausgeprägte Frostphase mehr zu erwarten ist.
Heiße SommermonateMöglichst vermeiden: hohe Verdunstung und Trockenheit erschweren eine dauerhaft feuchte Keimzone.
September bis OktoberGünstige Herbstansaat bei ausreichender Bodenfeuchte; einige Arten profitieren von winterlichen Temperaturreizen.
Bis in den NovemberJe nach Region und Witterung möglich, solange der Boden frostfrei, nicht vernässt und gut bearbeitbar ist.
  • Standort: sonnig bis halbschattig; die größte Blütenvielfalt entsteht meist auf ausreichend hellen Flächen.
  • Boden: unkrautfrei, offen und feinkrümelig vorbereiten; nährstoffarme bis mäßig nährstoffreiche Böden sind für viele Wildarten günstig.
  • Aussaat: Saatgut mit Ansaathilfe gleichmäßig verteilen und nur oberflächennah ausbringen.
  • Bodenschluss: anschließend anwalzen oder gut andrücken – nicht tief einarbeiten.
  • Feuchtigkeit: die oberste Bodenschicht während der Keimphase möglichst gleichmäßig feucht halten.
  • Nicht düngen: hohe Nährstoffgaben fördern konkurrenzstarke Gräser und Beikräuter und können die Wildblumenvielfalt reduzieren.

Checkliste: Wildblumenwiese erfolgreich anlegen

Haken Sie die Schritte vor und nach der Aussaat ab.

Geduld zahlt sich aus: So entwickelt sich Ihre Wildblumenwiese

0–6 WochenDie Fläche kann noch sehr offen wirken. Erste Arten keimen, während andere Wildpflanzen deutlich mehr Zeit benötigen.
2–4 MonateDer Bestand wird sichtbarer. Einjährige Arten können bereits Farbe bringen, während mehrjährige Arten zunächst Wurzeln und Rosetten aufbauen.
Ab dem 2. JahrViele mehrjährige Wildblumen erreichen erst jetzt ihre volle Entwicklung; Artenzusammensetzung und Blühaspekt werden stabiler und vielfältiger.

Nach der Aussaat beginnt eine Phase, die bei Wildblumensaat häufig unterschätzt wird: Keimung und Bestandsentwicklung sind deutlich langsamer und ungleichmäßiger als bei klassischem Rasensamen. Erste Keimlinge können je nach Art und Bedingungen nach einigen Wochen erscheinen. Andere Arten benötigen deutlich länger oder reagieren erst nach Temperaturwechseln und winterlichen Kältereizen.

Auf nährstoffreicheren und ausreichend feuchten Standorten kann sich bereits im ersten Sommer ein deutlich sichtbarer Bestand entwickeln. Auf trockenen, mageren oder sehr konkurrenzreichen Flächen ist die Entwicklung häufig langsamer. Gerade nach einer Frühjahrsansaat kann die Fläche im ersten Jahr noch lückig aussehen. Das bedeutet nicht automatisch, dass die Ansaat fehlgeschlagen ist.

Nicht nach wenigen Wochen nachsäen oder düngen. Wildblumen benötigen Geduld. Eine vorschnelle Nachsaat, starke Düngung oder tiefes Bearbeiten kann bereits gekeimte beziehungsweise noch ruhende Arten stören. Beurteilen Sie die Entwicklung über mindestens eine komplette Vegetationsperiode und berücksichtigen Sie den Zustand nach dem ersten Winter.

So verändert sich die Fläche: 4 Wochen vs. 3 Monate

Die folgenden Aufnahmen zeigen die typische Entwicklung einer tatsächlich angesäten DiTaBo Regional Wildblumenwiese. Besonders in den ersten Wochen kann die Fläche noch offen und unscheinbar wirken. Mit zunehmender Etablierung verändert sich das Erscheinungsbild deutlich.

DiTaBo Regional Wildblumenwiese vier Wochen nach der Aussaat mit ersten Keimlingen und noch offener Bodenfläche
4 Wochen nach der AussaatErste Keimlinge sind sichtbar, große Teile des Bodens können aber noch offen wirken. Das ist bei Wildblumenmischungen in dieser frühen Entwicklungsphase normal und kein Hinweis auf eine schlechte Saatgutqualität.
DiTaBo Regional Wildblumenwiese drei Monate nach der Aussaat mit deutlich entwickeltem Pflanzenbestand und Blüten
Rund 3 Monate nach der AussaatDer Bestand ist deutlich dichter und weiter entwickelt. Je nach Saatzeitpunkt, Region, Boden und Witterung können jetzt bereits zahlreiche Arten sichtbar sein und erste beziehungsweise ausgeprägte Blühaspekte entstehen.

Hinweis: Die Entwicklung einer Wildblumenwiese ist immer standort- und witterungsabhängig. Die Bilder zeigen ein Praxisbeispiel und keine garantierte Entwicklung innerhalb eines festen Zeitraums.

Pflege im Ansaatjahr: Warum der Schröpfschnitt so wichtig ist

In frisch bearbeiteten Böden keimen häufig zuerst Samen von unerwünschten Beikräutern. Diese wachsen teilweise schneller als die eingesäten Wildpflanzen und konkurrieren um Licht, Wasser und Raum. Deshalb ist der Schröpfschnitt eine der wichtigsten Pflegemaßnahmen im Ansaatjahr.

  • Zeitpunkt: etwa 8–10 Wochen nach der Ansaat beziehungsweise sobald Beikräuter die junge Mischung deutlich überragen.
  • Schnitthöhe: ungefähr 5–6 cm, sofern die junge Wildblumenmischung dadurch nicht geschädigt wird.
  • Wiederholung: bei erneut starkem Beikrautaufwuchs 1–2 Mal wiederholen – möglichst vor der Samenreife der unerwünschten Arten.
  • Mahdgut: bei hoher Blattmasse von der Fläche entfernen, damit die jungen Wildpflanzen nicht abgedeckt werden.
  • Problemunkräuter: einzelne Pflanzen wie Stumpfblättrigen Ampfer möglichst früh mitsamt Wurzel entfernen.
Bei Saum- und reinen Blühmischungen besonders aufmerksam schneiden: Ein Schröpfschnitt ist nur dann ohne größere Verluste möglich, wenn die unerwünschten Beikräuter deutlich höher stehen als die jungen Pflanzen der eingesäten Mischung. Im Zweifel selektiv beziehungsweise abschnittsweise schneiden.

Nach erfolgreicher Etablierung unterscheiden sich die Pflegeziele der Varianten: Eine reine Blumenmischung kann je nach Standort mit einem sehr extensiven Schnittregime auskommen. Die Mischung aus 50 % Blumen und 50 % Gräsern profitiert eher von einem klassischen Wiesenmanagement mit mehreren möglichen Schnittterminen. Schnittgut sollte grundsätzlich von der Fläche entfernt werden, damit der Standort nicht unnötig mit Nährstoffen angereichert wird.

Welche Wildblumen sind enthalten?

Die genaue Artenzusammensetzung kann je nach Region und Verfügbarkeit variieren. Typische Arten der DiTaBo Regional Wildblumenwiese sind beispielsweise:

WildblumenartTypische BlütezeitFarbeWuchshöhe
Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria)Juni–SeptemberGelbca. 30–150 cm
Echtes Barbarakraut (Barbarea vulgaris)April–JuliGelbca. 30–60 cm
Wiesen-Glockenblume (Campanula patula)Juni–AugustBlauca. 30–60 cm
Klatschmohn (Papaver rhoeas)Mai–JuliRotca. 30–60 cm
Kornblume (Centaurea cyanus)Mai–JuliBlauca. 30–90 cm
Gewöhnliche Schafgarbe (Achillea millefolium)Juni–OktoberWeiß bis Rosaca. 30–60 cm
Spitzwegerich (Plantago lanceolata)April–Septemberunscheinbar braun-grünca. 10–50 cm

Einjährige Arten wie Kornblume oder Klatschmohn können bereits im Ansaatjahr für sichtbare Blüten sorgen. Viele typische Wiesenarten entwickeln ihren charakteristischen Bestand dagegen erst ab dem zweiten Jahr. Gerade diese zeitlich versetzte Entwicklung ist ein wesentlicher Unterschied zu kurzfristigen Zierblumenmischungen.

Wie viel Saatgut brauche ich für meine Fläche?

Flächenrechner für die DiTaBo Regional Wildblumenwiese

Eine Verkaufseinheit ist für ca. 100 m² vorgesehen. Die Angaben beziehen sich auf die gebrauchsfertige Mischung inklusive Ansaathilfe.

Kleine Fläche
25 m²
ca. 0,5 kg Mischung
Rest der Packung trocken, kühl und verschlossen lagern.
Halbe Packung
50 m²
ca. 1,0 kg Mischung
Vor der Teilentnahme den gesamten Inhalt gründlich mischen.
Größere Fläche
200 m²
2 Packungen
Für gleichmäßige Verteilung portionsweise in gekreuzten Arbeitsgängen säen.

Faustregel: Fläche (m²) × 20 g = benötigte Menge der gebrauchsfertigen Saatmischung inklusive Ansaathilfe.

DiTaBo Regional oder echtes Regiosaatgut nach Ursprungsgebiet?

Die Begriffe regional und Regiosaatgut werden im Alltag oft gleich verwendet, meinen aber nicht zwingend dasselbe. Die DiTaBo Regional Wildblumenwiese bietet eine einfache Auswahl über vier Regionen und ist insbesondere für private und viele innerörtliche Anwendungen interessant. Bei naturschutzrechtlich oder planerisch definierten Projekten kann dagegen ein konkretes Ursprungsgebiet gefordert sein.

KriteriumDiTaBo Regional WildblumenwieseRegiosaatgut nach UrsprungsgebietKonventionelle Blumenmischung
Regionale Auswahl4 Zonen: Nord, West, Ost, SüdZuordnung zu einem konkreten Ursprungsgebiethäufig keine definierte regionale Herkunft
Typischer EinsatzPrivatgärten, innerörtliche Grünflächen, naturnahe Gartenprojektefreie Natur, Ausgleichs- und Kompensationsflächen, Ausschreibungen mit HerkunftsvorgabeZierflächen und kurzfristige Blüheffekte – abhängig von der Mischung
Artenwahlheimische Wildblumen, regional abgestimmtgebietseigene Arten mit dokumentierter Herkunftkann Zier-, Kultur- oder nicht regionale Arten enthalten
Herkunftsnachweisregional erzeugt; nach regionalen Saatgut-Richtlinienkonkreter Herkunftsnachweis gemäß gefordertem Zertifizierungssystemnicht zwingend regional dokumentiert
Auswahlaufwandsehr einfach nach BundeslandUrsprungsgebiet und Standortanforderungen müssen bestimmt werdenmeist nur nach Blühaspekt oder Nutzung
VWW-Zertifizierung und Regiosaatgut: Der Verband deutscher Wildsamen- und Wildpflanzenproduzenten (VWW) arbeitet für zertifiziertes Regiosaatgut mit einem Herkunftssystem aus 22 Ursprungsgebieten und unabhängiger Kontrolle. Wenn Sie für eine Ausschreibung oder eine Fläche in der freien Natur genau dieses Herkunftsniveau benötigen, nutzen Sie unsere Kategorie Regiosaatgut & Blumenwiesen oder sprechen Sie uns zur passenden Ursprungsregion an.

Für Projekte mit definierter Herkunft: Regiosaatgut auswählen

Regiosaatgut & Blumenwiesen

Für Ausschreibungen, Ausgleichsflächen und Projekte, bei denen ein konkretes Ursprungsgebiet oder ein detaillierter Herkunftsnachweis gefordert wird.

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DiTaBo Regional – 100 % Blumen

Für besonders blütenbetonte Gartenflächen mit hohem Anteil heimischer Wildblumen und minimalem Gräseranteil.

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DiTaBo Regional – 50 % Blumen / 50 % Gräser

Für einen klassischeren Wiesencharakter mit dauerhafter Kombination aus Wildblumen und Gräsern.

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Häufige Fragen zur DiTaBo® Regional Wildblumenwiese

Welche Region muss ich auswählen?

Wählen Sie die Region anhand des Bundeslandes, in dem die Wildblumenwiese tatsächlich ausgesät wird: Nord für Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein; West für Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland; Ost für Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen; Süd für Baden-Württemberg und Bayern.

Reicht eine Packung wirklich für 100 m²?

Ja. Eine Verkaufseinheit ist für etwa 100 m² ausgelegt. Die gebrauchsfertige Mischung inklusive Ansaathilfe wird mit ungefähr 20 g/m² verteilt. Wichtig ist, die Mischung vor und während der Aussaat regelmäßig durchzumischen und möglichst in zwei gekreuzten Arbeitsgängen auszubringen.

Was ist der Unterschied zwischen 100 % Blumen und 50 % Blumen / 50 % Gräsern?

Die Variante 100 % Blumen legt den Schwerpunkt auf einen möglichst hohen Blütenanteil. Die 50/50-Variante enthält zusätzlich einen deutlichen Gräseranteil und entwickelt dadurch stärker den Charakter einer klassischen Blumenwiese. Auch das spätere Schnittmanagement kann sich unterscheiden.

Warum besteht die Mischung zu einem großen Teil aus Ansaathilfe?

Wildblumensamen sind sehr leicht und werden nur in kleinen Mengen pro Quadratmeter benötigt. Die Ansaathilfe erhöht das Volumen der auszubringenden Mischung und hilft dabei, die Samen gleichmäßiger über die Fläche zu verteilen. Sie ist deshalb ein funktionaler Bestandteil der gebrauchsfertigen Mischung und kein Ersatz für Saatgut.

Wann ist die beste Zeit für die Aussaat?

Besonders geeignet sind Frühjahr und Herbst. Im Frühjahr liegt das günstige Zeitfenster meist zwischen März und Mitte Mai. Im Herbst sind September und Oktober häufig ideal; abhängig von Region und Witterung kann auch eine spätere Aussaat möglich sein. Heiße und trockene Sommerphasen sollten vermieden werden.

Wie lange dauert es, bis die Wildblumen keimen?

Wildblumen keimen deutlich uneinheitlicher als Rasengräser. Erste Arten können nach einigen Wochen sichtbar werden, während andere Arten deutlich länger benötigen oder erst nach Temperaturwechseln beziehungsweise dem Winter keimen. Eine lückige Fläche in den ersten Wochen ist daher normal.

Muss ich nach der Aussaat bewässern?

Ja. Die oberste Bodenschicht sollte während der Keimphase möglichst gleichmäßig feucht bleiben. Entscheidend ist eine feuchte Keimzone ohne Verschlämmung oder Staunässe. Gerade deshalb sind Frühjahr und Herbst oft leichter zu bewirtschaften als heiße Sommermonate.

Was ist ein Schröpfschnitt und wann wird er gemacht?

Der Schröpfschnitt reduziert schnell wachsende unerwünschte Beikräuter, damit die jungen Wildpflanzen genügend Licht und Raum erhalten. Er wird typischerweise etwa 8–10 Wochen nach der Ansaat beziehungsweise bei deutlicher Überwucherung durchgeführt. Bei erneutem starken Beikrautaufwuchs kann er ein- bis zweimal wiederholt werden.

Darf ich die Wildblumenwiese düngen?

Eine reguläre Rasendüngung ist nicht empfehlenswert. Viele Wildblumen profitieren von eher nährstoffarmen bis mäßig versorgten Standorten. Zusätzlicher Stickstoff kann konkurrenzstarke Gräser und Beikräuter fördern und dadurch die Artenvielfalt der Blumenwiese verringern.

Wie oft muss die Wildblumenwiese gemäht werden?

Das hängt von der gewählten Variante und dem Standort ab. Eine etablierte reine Blumenmischung kann sehr extensiv gepflegt werden, teilweise mit nur einem Schnitt im Spätherbst oder Frühjahr. Bei der 50/50-Mischung aus Blumen und Gräsern kann ein zwei- bis dreimaliger Mährhythmus sinnvoll sein. Schnittgut sollte möglichst abgeräumt werden.

Muss ich die Wildblumenwiese jedes Jahr neu aussäen?

Nein. Die Mischung enthält mehrjährige Wildpflanzen und ist auf eine dauerhafte Entwicklung ausgelegt. Einjährige Arten sorgen teilweise schon im ersten Jahr für Farbe, während viele mehrjährige Arten erst in den Folgejahren ihre volle Wirkung entfalten.

Ist die Mischung für Schatten geeignet?

Die beste Entwicklung ist in der Regel an sonnigen bis halbschattigen Standorten zu erwarten. In starkem Vollschatten nimmt die Auswahl geeigneter Wildblumenarten deutlich ab und der Blütenreichtum kann geringer ausfallen.

Ist DiTaBo Regional dasselbe wie VWW-Regiosaatgut aus einem Ursprungsgebiet?

Nicht vollständig. Die DiTaBo Regional Wildblumenwiese wird für die einfache Auswahl in vier Regionen Nord, West, Ost und Süd angeboten. VWW-Regiosaatgut arbeitet dagegen mit 22 Ursprungsgebieten und detailliertem Herkunftsnachweis. Für Projekte, bei denen ein bestimmtes Ursprungsgebiet gefordert ist, wählen Sie bitte eine passende Mischung aus der Regiosaatgut-Kategorie.

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Ruhe & Weber · Fachhandel für Saatgut und BegrünungProduktinformation für naturnahe Wildblumenflächen, regionale Saatmischungen und Regiosaatgut.